Kaupp - Metall für Dach und Fassade
 
28.11.2012

Maurer Metalltechnik GmbH & Co. KG und Kurt Kaupp GmbH unter einem Dach

Firmensitz des neuen Unternehmens ist Waldmössingen – Das Unternehmen firmiert ab 2013 als „Maurer & Kaupp GmbH & Co. KG“
Zum 1. Januar 2013 wird sich die Kurt Kaupp GmbH in Waldmössingen mit der Maurer Metalltechnik GmbH & Co. KG in Sulgen zu einem Unternehmen der Firmengruppe Maurer zusammenschließen. Der künftige Firmensitz der „Mauer und Kaupp GmbH & Co. KG“ befindet sich in Waldmössingen.
Im Rahmen von Betriebsversammlungen an den jeweiligen Standorten wurden die Mitarbeiter der beiden Unternehmen in der letzten Woche über die Zusammenfüh-rung informiert. Die wichtigste Botschaft für sie lautete: Alle Beschäftigte der beiden Firmen behalten ihren Arbeitsplatz. „Wir wollen zwar Synergieeffekte nutzen, aber auch die Kompetenz und das Fachwissen aller Mitarbeiter bündeln und weiter aus-bauen“, betonen die Geschäftsführer der Firmengruppe Maurer Clemens und Tobi-as Maurer.
Die Maurer Metalltechnik GmbH & Co. KG wird im Zuge dieser Zusammenführung in „Maurer und Kaupp GmbH & Co. KG“ umbenannt und firmiert unter dem Dach der Firmengruppe Maurer. Das Unternehmen wird operativ von Clemens Maurer zu-sammen mit dem seitherigen Prokuristen und Betriebsleiter Manfred Burgbacher ge-führt. Jürgen und Armin Kaupp, die bisherigen geschäftsführenden Gesellschafter der Kurt Kaupp GmbH, sind ab Januar 2013 zwar noch beratend tätig, doch längst freuen sie sich auch auf neue berufliche Herausforderungen.
„Uns ist es wichtig, die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Fa. Kaupp in guten Zeiten zu stellen, mit allen Gestaltungsmöglichkeiten einer betrieblichen Veränderung“, sind sich Armin und Jürgen Kaupp einig. In der Tat hat die Kurt Kaupp GmbH bereits interessante Aufträge und Projekte, die im nächsten Jahr zur Ausführung kommen. Somit ist die Grundlage für einen guten Start des neuen Unternehmens ab dem 1. Januar 2013 geschaffen. „Wir freuen uns, mit der Maurer Metalltechnik GmbH & CO. KG einen kompetenten Partner gefunden zu haben, deren Firmenphilosophie sich mit unserer sehr gut ergänzt. Das gibt uns die Gewissheit, dass unsere Firma mit unserem ausgezeichneten Mitarbeiterteam auch weiterhin erfolgreich am Markt etabliert sein wird“, sind Armin und Jürgen Kaupp ü-berzeugt.
„Durch die Zusammenführung von zwei namhaften und etablierten Betrieben entsteht eine noch schlagkräftigere, spezialisierte Fachfirma für Metalldächer, Metallfassaden, Dachabdichtungen und Flaschnerarbeiten“, unterstreicht Clemens Maurer. 35 Mitar-beiter sind ab Januar in dem neu aufgestellten Unternehmen tätig. „Wir werden durch die Fusion unsere Stellung am Markt weiter ausbauen“, ist Maurer überzeugt. Die Maurer Metalltechnik GmbH & Co. KG ist überwiegend regional tätig, während die Kurt Kaupp GmbH auch über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus an-spruchsvolle Projekte realisiert. Größe und Umsatz der beiden Betriebe sind nahezu identisch, „deshalb ergänzen wir uns hervorragend.“
Die Entscheidung für den Firmensitz in Waldmössingen ist gefallen, weil die Maurer Metalltechnik in Sulgen an ihre räumlichen Grenzen stößt. Sowohl das rund 3000 Quadratmeter große Gebäude als auch die Anlagentechnik der Kurt Kaupp GmbH erfüllen modernste Anforderungen und werden durch hochwertige Maschinen aus Sulgen ergänzt. Gefertigt wird unter anderem an CNC-gesteuerten Lang-Abkantmaschinen, Längs- und Querteilanlagen und Schrägtrennanlagen. Die gesam-te Vorfertigung für Dächer und Fassaden befindet sich zukünftig am neuen Standort im Gewerbegebiet Moos.
Gerade im Bereich Flaschnerei spielen handwerkliches Können und Fachkompetenz eine wichtige Rolle. In beiden Betrieben sind viele langjährige Mitarbeiter tätig, dieses gebündelte Know how in Verbindung mit der Offenheit für innovative Entwicklungen will das Unternehmen für seine starke Stellung bei Kunden und Architekten nutzen. Gute Facharbeiter seien auch in dieser Branche schwer zu finden, deshalb werden aktuell fünf Lehrlinge im Klempnerhandwerk ausgebildet. Neben handwerklichem Geschick sind auch technisches Verständnis und Kenntnisse an den modernen Ma-schinen gefragt.
Die neue Maurer Metalltechnik GmbH & Co. KG bietet hochwertige Dach- und Fassadenlösungen sowohl für private Bauvorhaben als auch für Industrie, Gewerbe und öffentliche Auftraggeber. Diese Mischung sei wichtig für ein gesundes Wachstum, so Maurer. Durch den Zusammenschluss steigt die Mitarbeiterzahl der Firmengruppe Maurer am Stammsitz Schramberg auf 120 Beschäftigte.


12.03.2010

VMZINC für das Lilien-Carré in Wiesbaden

Kuppeldach mit eingebautem Korrosionsschutz

Optisches Highlight des Lilien-Carrés in Wiesbaden ist eine weithin sichtbare, mit vorbewittertem Zink eingedeckte Kuppel. Das verwendete Titanzink in der Qualität Anthra-Zinc von VMZINC aus Essen, bildet mit seiner anthrazitfarbenen Oberfläche einen starken Gegenpol zur hellen Fassade. Die konzeptionelle Beratung für das, durch den ovalen Baukörper gekennzeichnete, Lilien-Carré erfolgte durch das holländische Architekturbüro T+T Design. Der Architekturentwurf selbst entstand in einer Zusammenarbeit der Büros Ortner+Ortner Baukunst, Berlin, sowie Kramm & Strigl, Darmstadt.
Am 22. März 2007 wurde das Einkaufszentrum Lilien-Carré eröffnet. Die „Erlebnismeile“ befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes auf dem Gelände der ehemaligen Hauptpost. Für Handel, Gastronomie und Fitnesscenter stehen 26.000 m² Mietfläche zur Verfügung. Ergänzt wird dieses Angebot durch ein Mittelklassehotel, ein Parkhaus nebst Tiefgarage mit 1.200 Stellplätzen und 3.500 m² Bürofläche.

VMZ Zinc Plus beim Lilien-Carré
Die Bauverantwortlichen setzten beim Eindeckungsmaterial für die Kuppel ganz auf Sicherheit. Zum Einsatz kam das von VMZINC aus Essen angebotene VMZ Zinc Plus, d. h. ein Zinkmaterial, das über einen patentierten unterseitigen Korrosionsschutz verfügt. Die rückseitige Bandbeschichtung besteht aus einer hochwertigen zweikomponentigen Polyurethan/Polyamid-Verbindung. Die Dicke beläuft sich auf 60 cm. Durch den Zusatz von speziellen Korrosionshemmstoffen in der Grundierung wird der hohe Sicherheitsstandard weiter optimiert. VMZ Zinc Plus kann genau wie das handelsübliche Titanzink verarbeitet werden. Umformungen durch Profilieren, Kanten, Falzen, Runden usw. sind somit jederzeit möglich.
Die Verlegung erfolgte auf einem wasserdichten Unterdach aus einer NSK-Dachbahn 1,5 mm. Die NSK-Bahn wurde zur siche-ren Ableitung evtl. anfallenden Leckagewassers traufseitig an die innenliegende Dachrinne angeschlossen.

Allgemeines zu VMZ Zinc Plus
Bei metallischen Deckungsmaterialien haben sich diffusionsoffene, strukturierte Trennschichten bewährt. Sie bilden ein Kanalsystem über das die Feuchtigkeit abtransportiert werden kann. Die Verwendung dieser Trennlagen ist allerdings mit einem spürbaren Kostenaufwand verbunden. Außerdem fällt beim Aufbau der Dachkonstruktion ein zusätzlicher Arbeits-schritt an. VMZ Zinc Plus stellt hier eine sichere und vor allem wirtschaftliche Alternative dar. Im Einzelnen ergeben sich fol-gende systemspezifische Merkmale:
• Keine strukturierte Trennlage erforderlich
• Keine Möglichkeit der Weissrostbildung durch patentierten unterseitigen Korrosionsschutz
• Verlegung bei jeder Dachneigung
• Ein System für Warm- und Kaltdächer
• Hohe Wirtschaftlichkeit
• In allen VMZINC Oberflächengüten lieferbar


01.10.2009

Die Müllverbrennungsanlage im Hafen von Southampton.

Mit einer Müllverbrennungsanlage verbindet man normalerweise nicht Attribute wie attraktiv, individuell und außergewöhnlich. Es sei denn, die Anlage befindet sich am Hafen von Southampton und ist somit gleichermaßen Blickfang wie Wahrzeichen für jeden Schiffspassagier.

Die mit einer Metallkuppel überbaute Müllverbrennungsanlage ist nicht nur ein optisches Highlight - die wegen ihrer Wölbung sogenannte Domkonstruktion dient in erster Linie als Wetter- und Sichtschutz. Mit einem Durchmesser von fast 110 Metern Höhe und etwa 40 Meter ist sie gleichzeitig Europas größtes Kuppelgebäude.

Insgesamt 12.000 Quadratmeter Kuppeldach sowie 1.300 Quadratmeter flach geneigte (2°) Falzdächer auf dem Kuppelscheitel wurden im Doppelstehfalzsystem aus 0,7 Millimeter dickem Farbaluminium in der Farbe brillantmetallic gedeckt.